Mittwoch, 28. Mai 2008
Time to say goodbye
Freitag, 23. Mai 2008
L'ultima cena or the last supper
Lage: 4!
Samstag, 17. Mai 2008
Antikes Rom
Lage: 10!
Freitag, 16. Mai 2008
Vatikan & Rome in general
Donnerstag, 15. Mai 2008
Rom - we're coming!
Sonntag, 11. Mai 2008
Sonne, Park & Eis essen
Lage: 16
Montag, 5. Mai 2008
Back in Castellanza – Countdown läuft
sorry, dass ich mich schon so lange nicht mehr gemeldet habe. Aber nachdem ich am Dienstag, den 27.4.08 noch eine ziemlich blöde Zwischenklausur hinter mich gebracht hatte, bin ich am Mittwoch in der Früh mit dem Zug losgefahren nach Hause. Katrin hat mich um halb 8 zum Bahnhof gebracht und ich bin dann nach Mailand, von dort mit der U-Bahn zum Hauptbahnhof und dann weiter nach Jenbach. Meine Verkühlung, die ich bis dahin mit mir herumschleppte, konnte ich gottseidank zu Hause auskurieren. Außerdem verbrachte ich meinen Geburtstag und einige schöne Tage mit meinen Liebsten. Auf diesem Wege möchte ich mich noch einmal bei meinem Freund und allen anderen Beteiligten für meine nette Geburtstagsüberraschung bedanken. Die Zeit zu Hause verging leider viel zu schnell und gestern, am 4.4.08, bin ich um 1 Uhr mittags wieder von Jenbach abgefahren. Leider hatte ich mich einige Tage zuvor schon wieder verkühlt und musste nun zum zweiten Mal eine anstrengende Reise mit dem Zug überstehen. Ich hatte mir nicht unbedingt den besten Tag zum Reisen ausgesucht, weil natürlich alle von ihren Kurztrips wieder nach Hause zurückgekehrt sind. Beim ersten Zug fehlte einfach ein Waggon, was ziemliche Probleme mit den Reservierungen hervorrief. Nach langen vier Stunden musste ich in Verona umsteigen, wo der Anschlusszug leider eine halbe Stunde Verspätung hatte. Ich hatte auch keine Reservierung mehr und der Zug war mehr als voll. Ungefähr genauso viele wie gesessen sind, sind auch gestanden (ich unter den Glücklichen). Bei jeder Haltestelle stiegen noch mehr Menschen ein und ich fühlte mich wirklich wie in einer Sardinenbüchse. Nach diesen anstrengenden 1,5 Stunden beeilte ich mich zur U-Bahn um den Zug nach Castellanza noch zu erreichen. Es ging sich gottseidank alles aus und ich musste dann nur noch meinen Koffer zur Wohnung ziehen. Meine Verkühlung ist natürlich schlimmer geworden und momentan fühle ich mich ziemlich angeschlagen. Ich hoffe, dass das bald wieder vergeht. Zu Hause habe ich ja einiges für die Uni geschafft, aber vieles ist noch offen. Die nächsten drei Wochen werden also noch etwas anstrengend werden, aber dann ist dieses Semester auch geschafft.
Lage: 22
Freitag, 18. April 2008
Eishockey & Kladdkaka
Diese Woche ist wieder einmal nicht wirklich viel passiert. Das Wetter war schlecht (es hat fast täglich geregnet) und außerdem war jeden Tag Uni angesagt. Am Donnerstag hatten wir eine weitere Firmenpräsentation: und zwar Lagostina (italienische Küchenware). Ich bin mir sicher, dass einige von euch das Männchen aus den früheren Werbespots aus dem Fernsehen kennen. Auf youtube gibt’s zahlreiche Videos davon – wirklich witzig. Den heutigen Nachmittag habe ich damit verbracht, vier Stunden in einer Vorlesung zu sitzen und zahlreichen Präsentationen zu lauschen. Ich habe meine Präsentation gut hinter mich gebracht und muss für diese Vorlesung (Italian Society) jetzt nur mehr ein 10-seitiges Paper schreiben.
Heute Abend kam dann, wie schon am Montag, Camilla (SWE) vorbei um ein Eishockeyspiel ihres Lieblingsteams zu sehen. Nach dem Spiel am Mittwoch stand es 3 zu 2 für das gegnerische Team und heute sollte eben ihr Team gewinnen, damit am Sonntag dann das finale Spiel stattfinden kann. Wir haben uns dann zuerst mal eine Pizza bestellt und diese während des ersten Drittels gegessen. In der Pause vor dem letzten Drittel hat Camilla dann einen Kladdkaka (sticky chocolate cake) für uns gebacken. Meiner Meinung war er wirklich gut, nur etwas süß. Aber nett, wenn jemand einen Kuchen für uns bäckt. :) Leider endete das Spiel nicht ganz so wie erwartet. Nach dem 3 zu 3 kam dann die Verlängerung mit dem golden goal. Camillas Mannschaft verlor, was sie doch ziemlich aufregte, da sie „ein bisschen fanatisch“ ist. Fluchen auf Schwedisch klingt ganz gut. :)
Zum Schluss noch eine kleine Aufheiterung in Form eines Videos: http://www.infonegocio.com/xeron/bruno/italy.html
Morgen werden wir in den Nachbarort, nach Legnano, fahren. Dort gibt es ein Einkaufszentrum und relativ viele Lokale zum Mittagessen. Sonntag und Montag wird dann wohl eine Lernsession eingelegt, da wir am Dienstag eine Zwischenklausur schreiben. Mittwoch Vormittag geht es für mich dann ab nach Hause – wir sehen uns!
Samstag, 12. April 2008
Dinner beim Italiener
Der Abend war also durchaus gelungen und wenn es die Zeit zulässt, werden wir dort vielleicht noch einmal vorbeischauen!! Leider war der Fotoapparat nicht dabei, deshalb gibts heute auch keine Fotos!
Freitag, 11. April 2008
Kleines Wochenupdate
Die ganze Woche verlief eigentlich ziemlich ruhig. Seit Mittwoch ist das Wetter wirklich ausgesprochen schlecht, es regnet praktisch durch. Also habe ich heute meinen Mailand-Trip wieder abgeblasen. Die Wärme meines Zimmers habe ich dann doch der Nässe draußen vorgezogen. Ich wollte eigentlich mein Zugticket nach Hause kaufen, aber das werde ich jetzt wohl verschieben, oder erst am Tag der Abreise erledigen. Übrigens habe ich am Mittwoch das Ergebnis meiner Italienisch-Klausur erfahren bzw. handelt es sich dabei um die Semesternote. Es sind 29 von 30 Punkten – also die ersten zwei Credits wären somit schon mal erledigt. Hier in Italien bekommt man keine Noten, sondern nur eine Punkteanzahl zwischen 18 und 30. Das Ganze wird dann anscheinend in Österreich auf Noten umgerechnet. Ansonsten war neben Vorlesungen nicht wirklich viel los.
Ich muss hier jetzt noch einmal erwähnen, wie liebenswert unsere Nachbarin doch ist. Uns ist es ja schon wirklich zu blöd, dass wir beinahe jeden Tag bei ihr läuten, aber anscheinend liegt irgendein Problem mit dem Internet vor. Der Router muss so ziemlich jeden Tag neugestartet werden. Gestern hat sie uns dann hereingebeten, obwohl ihr Verlobter mit seiner Tochter hier war und alle gerade beim Abendessen waren (um halb 9 abends). Ihr Verlobter kannte sich gottseidank etwas besser aus und er zeigte ihr endlich, welchen Stecker sie herausziehen muss um den Router neuzustarten. :) Sie ist wirklich hilfsbereit und sehr um uns bemüht!
Da es gerade in Strömen regnet, werde ich den Nachmittag wohl im Bett verbringen und nichts tun! Fürs Wochenende steht einiges an Arbeit für die Uni an – Assignments, Präsentationen… Morgen abends werden wir vielleicht in ein italienisches Lokal gehen und am Sonntag gibt’s dann Hamburger a là Katrin (handgemacht versteht sich).
Bis dann!
Samstag, 5. April 2008
Mailand, der Dom und ein richtiges Abendessen
Zwei, drei gemütliche Stunden zu Hause und wir waren wieder erholt von dem Tag und freuten uns schon auf ein entspanntes Abendessen in einem amerikanischen Steakhouse namens Roadhouse. Da man hier in Italien ja nicht unbedingt ständig richtiges Fleisch zu essen bekommt, erwarteten wir uns natürlich sehr viel – und wir wurden auch nicht enttäuscht. Zuerst holten wir Grace (Hong Kong) vom Campus ab, da sie uns zwei begleitete. Wir hatten ziemliches Glück, dass wir relativ früh dran waren, denn ich denke, dass wir so ziemlich einen der letzten Tische ergatterten (ohne Reservierung versteht sich). Eine halbe Stunde später sahen wir, wie beliebt das Restaurant ist, denn die Gäste standen schon fast bei der Tür hinaus und warteten ruhig, bis einer der Tische frei wurde. Wir ließen uns derweilen die Appetitanreger am Tisch schmecken (Erdnüsse und Nachos) und bestellten unser Essen. Die Bilder könnt ihr euch im Album ansehen. Ich nahm ein halbes Hühnchen und bin dann draufgekommen, dass ich nicht weiß, wie man ein halbes Hühnchen eigentlich isst. :) Naja, ich schaffte sowieso nicht einmal die Hälfte – dafür war ich danach nicht sooo voll wie die anderen beiden. *g* Zum Nachtisch gabs noch einen Latte Macchiato und danach waren wir so freundlich und überließen unseren Tisch den nächsten. War aber wirklich ein gelungener Abend.
Morgen kommt Grace bei uns vorbei um zu lernen, wie man Kartoffelsalat zubereitet. Mal sehen, wie sie sich dabei so anstellt! Wünsche euch noch ein schönes Restwochenende!
Mittwoch, 2. April 2008
Back in Castellanza & Company Visit
Was mich besonders freut ist, dass wir gleich am ersten Abend zu unserer Nachbarin marschierten und sie uns sofort den Schlüssel für die Wireless-Verbindung in die Hand drückte. Wir verfügen jetzt also endlich über Internet in der Wohnung, was für mich eine riesen Erleichterung ist. Das einzig komische ist, dass es nicht immer 100%ig funktioniert. Ich habe zwar einen super Empfang und seltsamerweise funktioniert mein Skype einwandfrei und zwar den ganzen Tag. Aber alle übrigen Seiten funktionieren nur am späteren Abend. Ich verstehe das zwar nicht ganz, weil bei Katrin nämlich alles funktioniert und zwar zu jeder Tageszeit (bei ihr allerdings nur, wenn sie auf dem Bett liegt – aber das liegt daran, dass sie nicht so einen guten Empfang mit ihrem Laptop hat). Am Windows Vista kanns ja wohl auch nicht liegen, sonst würde ja gar nichts funktionieren. Also kann ich eben nur am Abend ins Internet – aber immerhin habe ich ja mein Skype. :)
Heute haben wir an einer Firmenbesichtigung teilgenommen. Es handelte sich dabei um eine Textilfabrik mit dem Namen Mantero Seta, die sich in Como befindet. Diese Firma produziert eigentlich nur Accessoires aus Seide (Krawatten, Schals…) für ziemlich bekannte Firmen wie Lacroix, Pucci, Ferragamo etc. und eben Stoffe aus denen später Kleidung gemacht wird. Wir durften keine Fotos machen, da wir die neue Kollektion für die nächsten zwei Jahre sehen durften. In der Fabrik selbst sahen wir zuerst wie der Herstellungsprozess vonstatten geht – viel verstanden habe ich leider nicht, da wir 60 Personen waren und es relativ laut dort war. Aber immerhin habe ichs gesehen. Danach sind wir dann in den Store gefahren, wo fertige Ware von oben erwähnten Marken verkauft wurde. Ich hätte zwar einige schöne Schals gesehen, wollte dann aber doch nicht so viel Geld dafür ausgeben. Für einen Schal der neuesten Kollektion bezahlt man dort zwischen 100 und 200 Euro – und das ist noch preisgesenkt. Naja, wir hatten dann noch etwas Zeit und gingen im Zentrum von Como einen Kaffee trinken, der hier übrigens wirklich saubillig ist.
Jetzt sitze ich gerade in meinem Zimmer und ärgere mich, dass das Internet wieder einmal nicht richtig funktioniert. Draußen geht ziiiiiemlich heftig der Wind – ich hoffe nicht, dass das Wetter umschlägt. Morgen habe ich meinen letzten Vorlesungstag und danach habe ich geschlagene fünf Tage frei (wenn man das so sagen kann). Vielleicht werde ich einmal anfangen die Essays zu schreiben, muss ja auch einmal erledigt werden. Am Samstag fahren wir nach Mailand auf den Markt und am Abend werden wir wahrscheinlich essen gehen. Ich habe übrigens vor ein paar Tagen beschlossen, dass ich den Toskana-Trip doch nicht machen werde, da mir der Ablauf nicht wirklich zusagt. Stattdessen werde ich meinen Geburtstag gemütlich zu Hause feiern und das ist ja schon in etwas mehr als drei Wochen. Ihr werdet mich also doch noch einmal früher sehen als geplant. Ich würde mich aber trotzdem freuen, wenn mich der eine oder die andere hier besuchen kommen würde.
Bis bald!
Dienstag, 18. März 2008
Auf nach Hause...
wollte mir nur noch mal kurz melden, bevor es morgen nach Hause geht! Ich werde jetzt mein ganzes Zeug zusammenpacken, das ich hoffentlich alles tragen kann. Um 5 Uhr haben wir dann noch eine ziemlich anstrengende Vorlesung und morgen ebenfalls von 9 bis 13 Uhr. Wir werden allerdings um 12 Uhr starten, damit ich in Franzensfeste meinen Zug erwische!
Katrin ist gerade dabei, zwei neue Reifen für ihr Auto montieren zu lassen - dann sollte ja morgen nichts mehr schief gehen!!
Wir sehen uns also bald zu Hause und allen anderen schöne Osterferien, wo auch immer ihr gerade seid!!
Lg
Sonntag, 16. März 2008
Foxtown - Shoppen in der Schweiz
Mit Ausschlafen war’s mal wieder nichts, denn die Kirchenglocken weckten mich bereits um 6 Uhr, dann um 8 und um 9 bin ich dann doch aufgestanden, weil sie mir zu lästig wurden. Nach einem ausgiebigen Frühstück fuhren wir um 12 Uhr Grace (Hong Kong) und Camilla (SE) abholen. Der Weg zum Outlet-Center ließ sich leicht finden, leider mussten wir allerdings an der Schweizer Grenze 30 Euro für eine Jahresvignette bezahlen, da es keine Tages- oder Wochenvignette gibt. Wir hätten vielleicht früher dran denken können, dass man wohl in der Schweiz auch etwas für die Benützung der Autobahn bezahlen muss. Rentiert hat sich’s nicht wirklich, da wir nur einige Kilometer fahren mussten bis wir beim Outlet angekommen waren. Müssen wir eben noch einmal dorthin, damit sich die Vignette auch auszahlt.
Uns erwartete ein 4-stöckiges Gebäude voller Top-Marken wie Armani, Gucci, Lacoste, Prada, Dior, Dolce & Gabbana… weiters Diesel, Pepe Jeans, Tommy Hilfiger, Puma, Lee, Replay… und viele mehr! Da wir nicht richtig wussten, wo wir denn mit unserer Shoppingtour beginnen sollten, starteten wir einfach im Puma-Shop. Dort fing es schon ganz gut an, ich kaufte mir nämlich gleich drei verbilligte T-Shirts. An der Kasse musste ich mich dann entscheiden, ob ich mit Schweizer Franken oder Euro bezahlen wollte (Bankomat) – eine weitere Sache, an die ich im Vorhinein keinen Gedanken verschwendete. Ich glaubte also der Verkäuferin, die mir riet mit Franken zu bezahlen – ich hoffe, sie hat mich nicht beschissen. :) Wir setzten also unseren Weg fort, der für mich dann leider nicht mehr ganz so erfolgreich war. Es blieb nämlich bei meinen drei Puma-Shirts. Es gab natürlich einige tolle Sachen, die ich mir hätte kaufen können, allerdings überstieg das meiste doch etwas mein Preisbudget. Zum Mittagessen genehmigten wir uns eine Pizza im Fox Grill und anschließen natürlich eine Portion Eis. Habe ich schon erwähnt, dass ich es komisch finde, dass man in Österreich pro Kugel Eis bezahlt und hier einfach nur für die Größe der Tüte?
Also gut, mit unserer Beute machten wir uns dann so gegen halb 6 auf nach Hause. Kauf waren wir an der Autobahnauffahrt angekommen, hörten wir so ein komisches Geräusch bei einem der hinteren Reifen. Wir blieben also sofort mitten auf der Sperrfläche und zwischen zwei Auffahrten stehen um nachzusehen. Und tatsächlich, wir hatten einen Platten hinten rechts. Vor zwei Tagen ging Katrin noch extra den Luftdruck messen und der Mann an der Tankstelle füllte ihr überall Luft nach. Gestern auf der Heimfahrt von Bormio hörten wir allerdings auch schon so komische Geräusche und der schlechte Zustand von Italiens Straßen (ja ich weiß, der Dativ ist dem Genitiv sein Tod) trug wohl auch noch seinen Teil dazu bei, dass der Reifen jetzt leider hinüber ist. Da keiner der sonst so freundlichen Italiener Anstalten machte uns zu helfen (sogar zwei Polizeiautos fuhren vorbei), mussten Katrin selbst ran und wechselte in nicht ganz ungefährlicher Position den Reifen. Ziemlich zum Schluss blieb dann doch noch ein sehr freundlicher älterer Herr stehen bzw. fuhr er ein paar Meter rückwärts um uns zu fragen ob wir alles im Griff hätten. Da war der Reifen allerdings schon gewechselt und er fuhr wieder weiter. Wir machten uns jetzt mit unserem Ersatzreifen auf nach Hause und hofften inbrünstig, dass sie uns nicht an der Grenze aufhalten würden. Nichts dergleichen passierte aber und wir konnten so bei Regen und Wetterleuchten unsere Heimreise antreten. Kurz vorm Ziel fing es dann zu guter Letzt noch an zu hageln, was unseren Shoppingausflug wunderschön abrundete. :) Der Tag verlief also nicht ganz reibungslos, aber wir werden uns dort trotzdem wieder blicken lassen – jetzt wo wir ja schon über die Vignette verfügen.
Wir hoffen jetzt bloß noch, dass uns einer der italienischen Studenten mit dem Reifen weiterhelfen kann. Da wir ja am Mittwoch nach Hause fahren und wir mit diesem Ersatzreifen eigentlich nicht so weit fahren sollten, hoffen wir, dass wir uns einen oder zwei Reifen ausleihen können. Ziemlich ärgerlich ist die Situation trotzdem, denn wenn Katrin ihre Sommerreifen jetzt hier kaufen muss, muss sie ebenfalls die Felgen kaufen, die sie eigentlich zu Hause hätte. Also wünscht uns Glück, dass uns jemand weiterhelfen kann!
Samstag, 15. März 2008
Bormio
Der Tag war wirklich wunderschön, zumal wir uns landschaftstechnisch so nah der Heimat befanden und das Wetter wirklich super mitspielte. Der erste Sonnenbrand des Jahres blieb leider auch nicht aus und deshalb sehen wir jetzt mit unseren Brillenrändern im Gesicht alle etwas lädiert aus, aber das gehört dazu. Nach einer Portion Spaghetti Carbonara und einer warmen Dusche freue ich mich jetzt auf einen guten Film und mein Bett. Morgen heißt es zuerst ausschlafen und dann ab in die Schweiz zum Shoppen!!
Bis bald!
Freitag, 14. März 2008
Mein zweiter und letzter Marktbesuch
Mittwoch, 12. März 2008
Kino auf Italienisch
Nächstes Mal werde hoffentlich ich den Film aussuchen, denn dann wird es sicher ein Hollywood Blockbuster werden. Die Jungs wollten uns zwar ständig eine italienische Komödie einreden, aber Lilla und Katrin befürchteten, dass sie die Jokes nicht verstehen. Die Auswahl an Filmen war gar nicht so schlecht. „Sweeney Todd“ wäre unter meinen Favoriten gewesen, aber auch die anderen haben nicht so schlecht geklungen. Also mal schauen, ob ich mir nochmal einen Film auf Italienisch geben werde!
Italienische Vorlesungen
Ansonsten war in letzter Zeit nicht sehr viel los. Morgen (Donnerstag) habe ich meine Italienisch-Präsentation und dann heißt es schon wieder drei Tage Wochenende. Am Freitag Abend wäre wieder ein Discobesuch in Mailand angesagt, auf den wir aber verzichten müssen, da wir am Samstag ziemlich früh nach Bormio aufbrechen. Der Sonntag wird dann dem Shopping gewidmet (an der Schweizer Grenze) und dann geht’s nach 2,5 Tagen Uni eh schon ab nach Hause!!
Ich wünsche euch allen ein schönes und erholsames Wochenende!
PS: Nur zur Info – hier in Castellanza studieren ca. 400 Studenten. Wir sind 71 Erasmus-Leute. Den Prozentsatz könnt ihr euch selbst errechnen. Aber anscheinend soll die Uni hier die zweitbeste in Italien für Finanzwissenschaften sein. Nur blöd, dass ich nicht auf diesem Gebiet zu Hause bin. :)
Samstag, 8. März 2008
Lunch @ Lillas‘
Apropos, gestern Abend haben wir (Österreich-Connection: Andrea, Katrin und ich) einen Flug nach Rom gebucht. Los geht’s am 15. Mai – leider erst am Abend, da wir da noch eine Präsentation hinter uns bringen müssen – und zurück dann am 17. Mai. Das sind leider nur 2 volle Tage, aber der Flug kostet nur 40 Euro hin und retour und wenn man schon einmal die Gelegenheit hat… Wird eben der Zeitplan etwas straffer sein. Heute haben wir dann noch das Hostel gebucht. Es liegt mitten im Zentrum (es heißt ‚Stargate‘ – da bin ich ja mal gespannt) und wir zahlen nur 23 Euro pro Nacht mit Frühstück. Dafür müssen wir uns das Zimmer mit drei Fremden teilen. Aber egal!
Ich hoffe, es geht euch allen gut, wo auch immer ihr gerade seid! Wir lesen uns!
Donnerstag, 6. März 2008
Weird things, die Zweite
- Klospülungen: Habe in der Zeit seit ich hier bin noch kein Klospülungssystem zwei Mal gesehen. Wenn man sich hier auf einer Toilette befindet, muss man erst einmal nach der Spülung suchen. Über Augenhöhe, am Fußboden, auf der Seite, zum Drehen, zum Drücken, zum Draufsteigen… Unglaublich!
- Die Kirchturmglocken in Castellanza sind der Wahnsinn. Keiner weiß wann, wie lange und warum sie überhaupt läuten. Ich wache prinzipiell jeden Morgen davon auf. Als Beweis habe ich die willkürliche und unendlich andauernde Melodie der Glocken auf meinem Handy aufgenommen.
- Italien, das Land der Sonnenbrillen. Egal ob Sonne oder Regen, egal ob im Haus oder auf der Straße, es gibt selten einen Italiener, auf dessen Kopf sich keine Sonnenbrille befindet.
- Es kam bis jetzt schon ziemlich häufig vor, dass uns irgendjemand (sei es in einem Geschäft oder auf der Straße) angesprochen hat und sagte: „Germany?“ Wir antworten dann mit: „Austria!“ und dann beginnen sie auf einmal auf Deutsch zu sprechen. Natürlich nur die Basics, aber trotzdem. Deutsch ist anscheinend doch nicht so unbeliebt, wie ich mir das vorgestellt habe.
- Dass die Mädels hier mit „Ciao Bella“ begrüßt werden, verstehe ich ja… aber warum müssen sich Männer gegenseitig auch mit „Ciao Bello“ begrüßen??
- Die Leute an der Uni hier schaffen es einfach nicht, einen geeigneten Raum für die Schüleranzahl zu organisieren. Jedes Mal müssen wir entweder in einen anderen Raum wechseln, oder einige müssen stehen. Dafür haben wir in Italienisch für 10 Leute einmal einen Raum für 100 bekommen…
- Nachtrag:
Wenn man hier zum Lidl einkaufen geht, dann steht ständig jemand bei den Einkaufswagen und bettelt und Geld. Das geht sogar so weit, dass diese Leute zu dir hingehen, wenn du die Einkäufe ins Auto räumst, und deinen Einkaufswagen zurückgeben wollen – damit sie das Geld behalten können! So was habe ich in Österreich noch nicht erlebt.
Mittwoch, 5. März 2008
Shoppen in Mailand
Meldet euch mal! Sonnige, aber windige Grüße aus Italien!
Dienstag, 4. März 2008
Birthday Party & Uptown
Heute am Nachmittag erwartete mich eine freudige Überraschung als ich nach Hause kam: Ein Zettel mit der Ankündigung, dass mein Paket, auf das ich schon über eine Woche wartete, endlich da ist. Ich wollte mich schon auf zum Postamt machen, dann läutete es allerdings an der Tür und der Paketlieferant brachte mein Päckchen das zweite Mal persönlich vorbei. Er fragte mich nur, ob ich Vormittag nicht zu Hause gewesen wäre. Jetzt ist mein Care Paket sicher angekommen und wir können uns über gute österreichische Soßenbasen freuen. *g* Danach haben wir uns mit einigen Mädels getroffen um die Gelateria in Castellanza auszuprobieren. Das Eis war wieder – wie überall hier in Italien – einfach himmlisch. :) Obwohl wir uns beim Verspeisen im Park „den Hintern abgefroren haben“ – da das Wetter plötzlich umschlug. Um uns dann wieder aufzuwärmen, lud uns Lilla (HU) zu sich in die Wohnung ein um einen Tee zu trinken à super Kombi! Katrin und ich hatten leider um 5 Uhr noch eine Vorlesung und deshalb mussten wir uns bei ziemlichen Windstärken noch auf zur Uni machen. Nach zwei Stunden fing es dann auch zu regnen an und der Heimweg gestaltete sich trotz Schirm als etwas unangenehm.
Übrigens, ab Montag werde ich wöchentlich einen Aerobickurs besuchen, der zwar eigentlich nur für diejenigen gedacht ist, die am Campus wohnen. Aber da das niemanden kümmert, habe ich nun eine willkommene Gelegenheit um die zu mir genommenen Kalorien wieder abzutrainieren.
Sonntag, 2. März 2008
Endlich Sonne
Heute um halb 9 hat schon der blaue Himmel durch meine Jalousien durch geblitzt, da wusste ich, dass es endlich wärmer wird. Den Vormittag habe ich damit verbracht, eine Zusammenfassung über einen Artikel für eine Vorlesung zu schreiben – hat etwas länger gedauert als erwartet. Am Nachmittag habe ich mir dann zum ersten Mal die Inline Skates angeschnallt und Katrin und ich sind zum Mc Donalds gefahren um ein Eis zu essen. War zwar nicht so ergiebig, da sich der Mäc mehr oder weniger um die Ecke befindet, aber immerhin. Hier geht es viel besser zum Inlinen als bei uns zu Hause, da der Asphalt in meiner Straße wirklich super ist. Ich konnte mich rollen lassen. :) So viel zum Thema Sport.Den restlichen Nachmittag habe ich lesend auf meinem Balkon verbracht – es hatte 20 Grad. *freu* Leider soll es nächstes Wochenende wieder kälter werden – ich hoffe, dass die Wettervorhersage dieses Mal versagt. Am Abend waren wir (Lilla, Andrea, Katrin und ich) dann bei drei Italienern zum Essen eingeladen. Sie wohnen nur bei uns um die Ecke, machen ihren Master hier in Castellanza und einer von ihnen kochte für uns. Es gab zwar nichts Spektakuläres, aber es war ganz gut: Tortellini mit Sahnesoße und Speck. Außerdem noch Mozzarella und Tomaten und die obligatorischen Grissini. Wir saßen so ca. zwei Stunden zusammen und unterhielten uns. Wir quetschten alles Mögliche aus ihnen heraus –wo wir hinfahren sollen, was wir uns ansehen sollen und was es mit bestimmten italienischen Verhaltensweisen auf sich hat. Der Abend war also ganz nett und wir konnten uns bekochen lassen.
Außerdem habe ich erfahren, dass ein Semester hier an dieser Universität 7.500 Euro kostet – ist doch nicht soooo billig. Gut, dass wir nur 370 bezahlen. :)
Samstag, 1. März 2008
Varese
Natürlich mussten wir uns gleich ein Eis kaufen – übrigens mein erstes seit ich hier bin (also seit 4 Wochen). Habe ich schon erwähnt, dass ich Eis liebe… *g* Das köstliche Eis verspeisten wir dann bei einem Brunnen (der nebenbei erwähnt über Wasser verfügte) und genossen die Sonne. Außerdem formte sich dort gerade eine Menschenmasse zu einer Demonstration zusammen (keine Ahnung worum es ging). Wir fünf machten und dann wieder auf den Weg und schlenderten noch ca. eine Stunde durch die Stadt, vorbei an einigen schönen Häusern und Villen. Leider konnten wir die Kirche mit den menschengroßen Terrakotta-Figuren nicht finden, aber die war wohl etwas weiter außerhalb. Da aber sowieso ziemlich der Wind ging (der Sturm hat wohl nicht nur Österreich gestreift), gingen wir langsam wieder zurück zum Auto. Um halb 5 sind wir schon wieder zu Hause angekommen.
Um 7 Uhr waren wir dann zum Pizza Essen am Campus in den Residence Halls verabredet. Wir waren etwas mehr als erwartet – schlussendlich bestellten wir 21 Pizzas. Eine ganze Pizza um 5 Euro bekommt man bei uns selten… Die Wartezeit von einer dreiviertel Stunde verbrachten wir zu 8. in dem Zimmer einer Mexikanerin (Laura) und einer Holländerin (Jessica) und hörten uns ihre Anekdoten aus Paris an, wo sie die Woche vorher verbrachten. Die Pizza verspeisten wir dann im Gemeinschaftsraum und kurz darauf machten wir uns wieder auf den Weg nach Hause um uns umzuziehen, da einige noch vorhatten in eine Bar zu gehen. Ich blieb dann allerdings doch zu Hause, da ich mich nicht nach ausgehen fühlte. Morgen ist ja Sonntag und da heißt es dann ausschlafen und eine Menge Zeugs für die Uni erledigen!
Ps: Wir denken darüber nach, ob wir übernächstes Wochenende nach Bormio fahren, um uns die Abschlussrennen des Schiweltcups anzusehen. Obwohl wir auch das Angebot bekommen hätten nach Athen zu fliegen – 160 Euro für den Flug und 50 Euro fürs Hostel. Wäre relativ preiswert für fünf Tage, aber da ich sowieso im Sommer nach Rhodos fliege, wird wohl eher Bormio das Rennen machen!!
Freitag, 29. Februar 2008
Woche 4
Jetzt ist schon beinahe die vierte Woche um - wahnsinn, wie schnell das geht! Sorry, dass ich mich die ganze Woche nicht gemeldet habe, aber eigentlich ist nicht viel passiert. Wir hatten wieder zwei neue Vorlesungen: Strategic Issues of Made in Italy und Operational Research 2. Die erste ist ziemlich zeitintensiv - 5 Stunden jeden Donnerstag und wir dürfen genau 1x fehlen. Anscheinend ist es hier so ähnlich wie am MCI - die Fehlstunden dürfen sich wohl nicht anhäufen. Dieses Fach ist ziemlich ähnlich wie Infomanagement am MCI - wir müssen auf jede Stunde eine Fallstudie vorbereiten (es geht um italienische Firmen) und diese dann diskutieren. Am Ende gibts eine Klausur und eine Präsentation, die wir in 6er Gruppen vorbereiten müssen. Was positiv aufgenommen wurde, ist der Ausflug zur Besichtigung einer Firma am 2. April. Das zweite Fach - Operational Research 2 - ist leider nicht so witzig. Ich hätte mir dieses auch nie ausgesucht. Aber die einzige Auflage vom MCI war es, einen Informatikkurs zu besuchen. Da wir den, den wir uns ursprünglich ausgesucht haben, nun leider nicht nehmen können - da es zu viele Überschneidungen mit anderen Kursen gibt - mussten wir kurzfristig wechseln. Es stellte sich allerdings heraus, dass das gar kein richtiger Informatikkurs ist. Es geht mehr um Wahrscheinlichkeiten und Integral, Entscheidungsbäume und solche Sachen - wahnsinnig langweilig und überhaupt nicht mein Ding. Vier Stunden jeden Mittwoch Vormittag - das kann ja heiter werden. Außerdem sind wir nur 3 Erasmus-Studenten und wenn wir nicht gewesen wären, wäre der Kurs auf Italienisch gehalten worden. Ihr könnt euch vorstellen, dass wir uns damit nicht gerade Freunde gemacht haben. Wenigstens ist die Klausur open book und dieser Lektor scheint es mit der Anwesenheit auch nicht so genau zu nehemn. Wobei wir 3 blonden Mädels (Schweden und Österreich) wahrscheinlich auffallen werden. Da muss man jetzt eben durch...
Gestern hatte ich meinen Italienisch-Midterm-Test, der eigentlich ein wahnsinnig kurzer Grammatiktest war. Also die ersten 20 % der Note sollten gesichert sein. In zwei Wochen muss ich dann eine Präsentation halten (5 min) - das wird eine kleine Herausforderung für mich. :) Aber nützt ja nichts!
Bezüglich Internet gibt es auch etwas Neues: Unsere Nachbarin hat uns gestern angesprochen, dass sie bei der Telekom angerufen hat und dass sie in den nächsten Wochen eine Wireless-Verbindung bekommt (momentan hat sie nur ein gewöhnliches Modem). Und wenn sie diese dann hat, können wir uns bei ihr beteiligen. Das wird dann zwar wahrscheinlich erst nach Ostern sein, aber dafür haben wir keine Scherereien wegen Kündigung und dergleichen und wir werden auch nicht so viel bezahlen müssen. Also die nächsten 2,5 Wochen muss ich noch so auskommen und im April und Mai darf ich mich dann zu den Glücklichen zählen, die zu Hause über Internet verfügen.
Morgen werden wir zusammen mit den Schwedinnen einen Tagesausflug nach Varese machen. Das ist die Hauptstadt der Provinz, in der ich mich befinde. Dort soll es angeblich einige Schlösser geben, die den Bauten in Wien nachempfunden sind und außerdem viele schöne Parks. Wir hoffen, dass uns das Wetter gnädig ist und nächste Woche könnt ihr euch dann die Fotos ansehen!!
Machts gut!!
Montag, 25. Februar 2008
weird things
- Italiener hupen bei jeder Gelegenheit.
- Italiener nehmen keine Rücksicht auf andere Verkehrsteilnehmer und fahren wie die Wildsäue.
- Die Kirchenglocken in Castellanza sind ohrenbetäubend und läuten willkürlich und teilweise 10 Minuten lang.
- Für beinahe alles hier braucht man entweder seinen Reisepass oder seine Steuernummer.
- Es gibt kein SCHWARZBROT (nichts Neues, aber trotzdem ärgerlich).
- Es gibt keine Soßenbasen und es gibt keine Verdünnungssäfte.
- Wenn Italiener merken bzw. wissen, dass man nicht so gut Italienisch spricht, sprechen sie deswegen trotzdem nicht langsamer.
- Leerstehende Häuser werden hier nicht abgerissen, es wird einfach gewartet, bis sie sich irgendwann von selbst in Luft auflösen (wird wahrscheinlich nie passieren).
- In einer Nebenstraße befindet sich alle zehn Meter eine Erhöhung (wie heißen diese Dinger, wo man nur ganz langsam drüber fahren kann?) – was die Italiener nicht davon abhält, die Geschwindigkeit zu reduzieren.
- Eine positive Sache: Getränke-, Kaffee- und Süßigkeitenautomaten sind viel billiger als in Österreich und viel viel viel billiger als am MCI (25 Cent für jegliche Art von Kaffee und 30 Cent für eine Flasche Wasser).
- Italiener gehen prinzipiell nie zu Fuß. Eine unserer Schwedinnen ging heute zum Beispiel in den Nachbarort und irgendwann wusste sie nicht mehr wo sie war und dann hat sie ein Rotkreuz-Auto heimgebracht. Sie wollte nur den Weg wissen, aber der Rot-Kreuz-Typ sagte die ganze Zeit nur: „Das ist so weit, das kann kein Mensch zu Fuß gehen“! (3 km oder so)
- Banken: Man kann hier in Italien immer nur einzeln in eine Bank hineingehen. Einer geht durch die Tür und steht dann in einem kleinen Raum zwischen zwei Türen, wird gefilmt und darf dann bei grün eintreten… Ja, geniales System! Überhaupt nicht zeitraubend!
- Wenn man die Klospülung nicht richtig zudreht (ja, die ist zum drehen), dann tropft es die ganze Zeit. Mein Zimmer befindet sich natürlich Wand an Wand mit dem Badezimmer.
to be continued...
Sonntag, 24. Februar 2008
Pizza & Movie
Auf jeden Fall war es ein netter Abend und wird sicherlich wiederholt werden. Nina ist ziemlich Österreich-begeistert und hat dort glaube ich schon mehr gesehen als ich. Das Gesprächsthema wird uns jedenfalls nicht ausgehen!
Samstag, 23. Februar 2008
Comparative Economics & was es sonst noch Neues gibt
- Die Stunde beginnt um 9:00 – er kommt um 9:30
- erste Pause von 10 bis 10:20
- zweite Pause von 11 bis 11:20
- Stunde endet um 13:00 – wir dürfen um 12.30 gehen.
Gehen dürfen wir allerdings nur, wenn wir in der zweiten Hälfte der Vorlesung fleißig Fragen stellen. Die erste Hälfte redet nämlich er und wir dürfen weder aufzeigen noch kurz mit dem Nachbarn reden – und in der zweiten Hälfte sind wir aufgefordert Fragen zu stellen. Der Lektor ist aber ganz witzig: Er wurde in Nepal geboren, ist in Indien zur Schule gegangen und hat einiges auf dem Kasten. Das Lustige daran – er ist kleiner als ich. *gg* Aber sein Englisch ist für mich gut verständlich. Der Prüfungsmechanismus wird wohl auch nicht für zu viel Arbeitsaufwand sorgen. Wichtig ist die Anwesenheit (es gibt keine Liste; er sagt, er merkt sich jedes Gesicht und weiß, wer wie oft anwesend war – wers glaubt) und die Mitarbeit in der Vorlesung; weiters müssen wir ein Paper schreiben, das ziemlich kurz ausfallen soll und nur wer mit seiner Punkteanzahl dann nicht zufrieden ist, kann sich einer mündlichen Prüfung unterziehen. Dabei kann man allerdings auch Punkte verlieren. Dafür haben wir die Vorlesung ziiiiiemlich oft! Das einzig komische ist, dass die Italiener ihre Arbeit auch in Italienisch abgeben können und wenn Spanier dabei sein sollte auch in Spanisch. Obwohl es eigentlich ein International Kurs ist (also auf Englisch...). Den Italienern wird überall geholfen, dass sie ja nicht zu viel Englisch sprechen üben!
Gestern, am Freitag, wäre wieder ein Discoabend in Mailand geplant gewesen. Dieses Mal sind wir aber nicht mitgefahren, da wir noch öfter so etwas machen werden und jedes Mal einiges an Geld draufgeht. Vom 7.-9. März wird ein Skitrip in Santa Caterina Valfurva (2005 Ski World Championship) organisiert, bei dem wir aber höchstwahrscheinlich auch nicht teilnehmen werden, da wir zu Hause ja quasi auf der Schipiste wohnen und das Ganze nicht so billig ist. Außerdem wollten wir uns ja das Fußballspiel Liverpool gegen Inter Mailand (sorry für die Verwechslung im vorderen Eintrag – bin ja nicht so der Fußballversteher) ansehen, für das wir allerdings keine Karten mehr bekamen. Am Vormittag gabs noch so ca. 1000 Karten, kurz nach Mittag nur mehr eine. Naja, wird ja sicher noch mehr interessante Spiele geben.Mittlerweile haben wir uns ein bisschen in den Nachbarorten umgesehen und einige Supermärkte gefunden, die ein bisschen billiger sind, als der direkt hinter unserem Haus. Heute waren wir beim Lidl und haben erstaunlicherweise viele Produkte mit deutscher Aufschrift gefunden (wir haben uns wie daheim gefühlt). Ärgerlich ist die Tatsache, dass wir es bis jetzt immer noch nicht geschafft haben, in unserer Wohnung Zugang zum Internet zu bekommen. Eine Freundin wollte uns ja beim Übersetzen helfen, aber die hatte bis jetzt noch keine Zeit und mit meinen nicht vorhandenen fachspezifischen Italienischkenntnissen wird das Ganze wahrscheinlich etwas schwierig werden. Aber es kann sich nur noch um Tage handeln!!! Hoffe ich zumindest! Drückt mir die Daumen!
Heute Abend haben wir die Schwedinnen zum Pizza Essen (ca. 5 Euro die Pizza und 1 Euro die Lieferung) und DVD schauen eingeladen – ich werde dann morgen berichten wies war! Bis dahin, liebe Grüße in die Heimat und an alle, die sich irgendwo auf den Kontinenten verstreut befinden.