Donnerstag, 15. Mai 2008

Rom - we're coming!

Heute 15:00 Uhr ging die Reise in die Hauptstadt los. Andrea kam vorbei uns wir drei Österreicherinnen machten uns auf den Weg zum Flughafen. Nach einer guten Stunde Fahrt stellten wir das Auto am Flughafen ab und begaben uns zum Gate. So ein Web-Check-In hat zwar seine Vorteile, aber Wartezeiten hatten wir trotzdem immer noch genügend. Der Flug verlief problemlos und wir kamen um 18:30 in Rom an. Wir erwischten gleich den ersten Bus zur U-Bahn und fuhren anschließend weiter mit dieser zum Hauptbahnhof. Dort verließen wir das Gebäude und mussten erst einmal unser Hostel finden. Wir wollten sofort wieder weiter und uns die Spanische Treppe bei abendlichem Flair ansehen. Nach 10 Minuten hatten wir das Hostel auch gefunden – oder sollte ich eher sagen: den Hostelkomplex? In der ganzen Straße gab es bestimmt an die 50-100 Hostels und alleine in unserem Gebäude gab es auf jedem Stock drei Eingänge zu jeweils verschiedenen Hostels – relativ komisch… :)

Aus dem gebuchten 6-Bett-Zimmer wurde dann gottseidank ein 4-Bett-Zimmer, das uns dreien für die nächsten zwei Nächte allerdings alleine gehören sollte. Bis auf die Klos am Gang hat es eigentlich ganz gut gepasst. Wir schmissen also unser Zeug ins Zimmer und fuhren schnell mit der U-Bahn zur Station Spagna. Von einer Italienerin erfuhren wir, dass die mikrigen zwei U-Bahn-Linien in Rom nur bis 10 Uhr fahren.

Lang blieb uns also nicht Zeit – aber die Atmosphäre am Piazza di Spagna war wirklich beeindruckend. Die Stiege war zwar komplett überfüllt, wir fanden aber nach einem kurzen Abstecher in die Kirche (Trinità dei Monti) trotzdem noch einen Platz zum Sitzen. Wir wurden auch gleich von allen Seiten von den unterschiedlichsten Leuten angesprochen – also ein guter Platz zum Leute kennenlernen. Nach einer Weile war es auch schon wieder fast 10 Uhr und wir machten uns auf den Weg zur U-Bahn. Zuerst liefen wir leider ein gutes Stück in die falsche Richtung (komisch kam es uns schon vor, dass wir die einzigen Menschen dort waren *g*) – das sollte allerdings so gut wie das einzige Mal sein, dass wir uns verliefen. Die letzte Bahn erwischten wir gerade noch so und somit war der erste Abend in Rom auch schon wieder beendet.

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